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Anmeldung nur auf Warteliste klimafit - Klimawandel vor unserer Haustür! Was kann ich tun?

( Mi. 17.03.21, 18.00 Uhr - 21.00 Uhr | 6 Termine )

Rund um den Globus fordern Menschen, unter anderem im Rahmen von "Fridays for Future", ein entschlossenes Handeln für mehr Klimaschutz von der Politik. Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, wie anfällig unser Leben gegenüber äußeren Einwirkungen ist und was das für unseren Alltag bedeuten kann. Dass die Auswirkungen des Klimawandels auch Deutschland betreffen, merken wir immer deutlicher, beispielsweise: vermehrte Hitzetage über 30 Grad, Dürren, Starkniederschlagsereignisse oder durch den steigenden Meeresspiegel.

Klimaschutz und Klimaanpassung sind eine zentrale Aufgabe der Kommunen. Um diese Aufgaben wahrnehmen zu können, braucht die Kommune Bürgerinnen und Bürger, die sich gemeinschaftlich engagieren, mit den Hintergründen vertraut machen und wissen, wie sie sich in ihrem persönlichen Umfeld schützen und anpassen können.

Diese Informationen vermittelt der innovative Kurs "klimafit". An sechs Kursabenden macht Sie "klimafit" mit den wissenschaftlichen Grundlagen zum Thema Klima und Klimawandel vertraut. Der Fokus liegt auf Veränderungen, die der Klimawandel in Deutschland und in Ihrer Region herbeiführt. Darüber hinaus will der Kurs Anregungen zum gemeinsamen Handeln und effektiven Klimaschutz geben.

Der WWF Deutschland und der Helmholtz-Forschungsverbund Regionale Klimaänderungen (REKLIM) haben diesen Kurs entwickelt, gefördert wird das Projekt durch die Robert Bosch Stiftung und die Klaus Tschira Stiftung. Die erfolgreiche Teilnahme wird am Ende des Kurses mit einem Zertifikat ausgezeichnet.

Der Klimapakt Flensburg e. V. fördert die Veranstaltung, sie wird außerdem vom Klimaschutzmanagement der Stadt Flensburg unterstützt.

Kurstermine:

17.03.2021, 18:00 - 21:00 Uhr (online): Grundlagen des Klimawandels und Einführung in die kommunale Herausforderung
24.03.2021, 18:00 - 21:00 Uhr (online): Ursachen des Klimawandels und Klimaschutz auf kommunaler Ebene
21.04.2021, 18:00 - 19:30 Uhr (online): Expertendialog mit führenden Klimaforscherinnen- und Forschern
28.04.2021, 18:00 - 21:00 Uhr : Regionale Folgen des Klimawandels und was kann ich selbst tun?
11.05.2021, 18:00 - 19:30 Uhr : Expertentipps zu Energie, Mobilität und Ernährung
26.05.2021, 18:00 - 21:00 Uhr: Klimaanpassung - wie geht das? Zertifikatsverleihung

Aufgrund der aktuellen Situation wird die Veranstaltung online beginnen. Sollte es die Lage im April zulassen, finden die Termine in Präsenz im Naturwissenschaftlichen Museum statt.

Anmeldung möglich Stadt.Land.Welt - Web: Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

( Mi. 21.04.21, 19.00 Uhr - 20.30 Uhr | 1 Termin )

Stadt.Land.Welt. - Web

Digitale Vortragsreihe zur Agenda 2030

Mit dem langsamen Wiedereintreten in eine neue Normalität gibt es aktuell neben den persönlichen Fragen auch viele gesellschaftspolitische Fragestellungen, die die Menschen bewegen. Was lernen wir als Gesellschaft aus der Krise? Werden wir unsere Wirtschaft nachhaltiger gestalten oder gibt es danach ein fatales "weiter so" oder "jetzt erst recht"?

Diese und viele weitere aktuelle Fragen stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit den 17 Zielen / Sustainable Development Goals der Agenda 2030, die von den Vereinten Nationen im Jahr 2015 verabschiedet wurden. Wie steht es um die 17 Ziele - ist ihre Umsetzung gefährdet oder gibt es gerade jetzt eine Chance der Wende? Stadt.Land.Welt. - Web befragt Expertinnen und Experten nach dem Stand des Zielesets als Ganzes und nach dem Stand einzelner Ziele.

Die digitale Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) statt und ist eine Kooperation zwischen Engagement Global und dem Deutschen Volkshochschulverband DVV und DVV International. Sie bleiben zu Hause und sind dennoch beim Lernen und Diskutieren dabei! Die Anmeldung zu den Veranstaltungen erfolgt über die teilnehmenden Volkshochschulen vor Ort.
Sie benötigen lediglich einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss.

Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung:
17 Ziele - Überblick und Zwischenbilanz

Alle Menschen mitzunehmen und niemanden zurückzulassen auf der Reise zu mehr Gerechtigkeit und Wohlstand, zu einer globalen nachhaltigeren Entwicklung bis zum Jahr 2030. Dazu haben sich im September 2015 die 193 Mitgliedsstaaten beim UN-Gipfel in New York mit der Agenda 2030 und den 17 Zielen, den SDGs, verpflichtet. Mit ihr wurde der globale Rahmen für die Nachhaltigkeitspolitik der folgenden 15 Jahre abgesteckt.

In der Veranstaltung wollen wir einen Überblick über die 17 Ziele geben und eine Zwischenbilanz nach gut 5 Jahren ziehen. Konnte die Agenda grundlegende Veränderungen in Politik und Gesellschaft anstoßen? Wie steht es um das zentrale Leitmotiv der Agenda "Leave no one behind" im Umsetzungsprozess? Hat die Corona-Pandemie die Fortschritte auf dem Weg zu den Zielen zunichte gemacht und negative Trends noch verstärkt? Was kann jede und jeder Einzelne tun, damit es doch noch gelingt die Ziele zu erreichen?

Über den Referenten:
Jens Martens
Dipl. Volkswirt, Geschäftsführer des Global Policy Forums und seit dessen Gründung 2004 Leiter des Europa-Büros. Er war als Vertreter der Zivilgesellschaft am Prozess der Ausarbeitung der SDGs beteiligt. Seit 2011 koordiniert er die Civil Society Reflection Group on the Agenda 2030 for Sustainable Development.

Anmeldung möglich vhs.wissen live - Grausamkeit, Gottesfurcht und Verzweiflung.

( Mi. 21.04.21, 19.30 Uhr - 21.00 Uhr | 1 Termin )

So funktioniert vhs.wissen live
- Alle Veranstaltungen werden live gestreamt
- Live-Chat bietet Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen
- Nach Anmeldung bei der vhs Flensburg erhalten Sie den Link zu den Livestreams
- Anmeldung online unter www.vhs-flensburg.de oder telefonisch unter (04 61) 85 50 00 möglich.

Friedrich Wilhelm I. von Preußen, der "Soldatenkönig" (1688-1740), traumatisierte seinen Sohn, verprügelte seine Töchter, demütigte seine Beamten, verabscheute die Gelehrten, verachtete den Adel, verspottete die Frauen, war legendär geizig und detailversessen, rauchte, trank, fluchte und tobte, hielt aber peinlich auf Sauberkeit, Drill und strengste Frömmigkeit. Mit seinem bizarren Verhalten desavouierte er sämtliche Normen und Werte seiner Zeit. Im preußisch-deutschen Nationalmythos des 19. und 20. Jahrhunderts gilt er dagegen, für manche noch heute, als "Erzieher des deutschen Volkes zum Preußentum". Im Vortrag möchte ich zwei Fragen nachgehen: erstens, wie die Betroffenen damals mit dem Tyrannen umgingen, und zweitens, wie der extreme Deutungswandel zu erklären ist.

Prof. Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie ist vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Anmeldung möglich "Jenseits des Wachstums" - ein Workshop zu Degrowth - online

( Sa. 24.04.21, 10.00 Uhr - 13.00 Uhr | 1 Termin )

Schneller, höher, weiter und vor allem: mehr - das ist eines der Credos unserer Zeit. In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit Alternativen zu einer Wirtschaftsform, die auf grenzenlosen Wachstum ausgerichtet ist. Postwachstum, Degrowth - oder auch die fröhliche Schrumpfung - die Bewegung hat viele Namen und noch mehr Ideen, wie eine Transition zu einer solidarischen und ökologischen Wirtschafts - und Gesellschaftsform aussehen könnte. Dabei wollen wir einerseits Ideen und praktische Ansätze der Postwachstumsbewegung näher unter die Lupe nehmen. Darüber hinaus wird es aber auch Raum geben unsere eigene innere Ausrichtung zu reflektieren und uns jenseits von dem Streben nach dem immer mehr die Frage zu stellen: wie viel ist genug und was brauchen wir für ein gutes Leben? Dabei arbeiten wir spielerisch, kritisch und ergebnisoffen.

Insa Olshausen studierte Soziologie, Politik, Ethnologie und Portugiesisch in Hamburg und Recife (Brasilien). Momentan macht sie einen Master in Transformationsstudien an der Europa Universität Flensburg. Neben dem Studium engagiert sie sich als Journalistin und Referentin. Ihre Interessenschwerpunkte sind nachhaltige Entwicklung, insbesondere Postwachstumskonzepte, internationale Solidarität und die Verknüpfung von künstlerischen Formaten und Politik.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Programm "Bildung trifft Entwicklung" des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. statt.

Anmeldung möglich English for Bookworms (B1-B2) - Onlinekurs

( Mo. 26.04.21, 18.00 Uhr - 19.00 Uhr | 7 Termine )

If you like reading you have landed on the right page. During the darkest months of the year we will read and discuss the book called "Eleanor Oliphant is Completely Fine" by Scottish author Gail Honeyman. It is her debut novel that has been recognized worldwide and won the 2017 Costa First Novel Award. The main character of the book Eleanor is 29 years old woman. Eleanor has faced numerous difficulties and believes she could manage her life in isolation and loneliness. But does it really work? There is a person who changes her perceptions. Or is it the magic of love? This book will warm your heart, make you laugh and let you learn plenty of new English words and phrases by reading original literature.

Der Unterricht wird als reiner Online-Kurs über das Videokonferenzsystem Zoom durchgeführt. Es gibt keine Präsenzphase. Sie erhalten den Link zur Veranstaltung rechtzeitig vor Kursbeginn per E-Mail. Bitte geben Sie daher bei der Anmeldung Ihre E-Mail-Adresse an.

Für eine Teilnahme benötigen Sie:

- Tablet oder PC / Laptop mit Kamera sowie Lautsprecher und Mikrofon / Headset
- gute Internetverbindung (min. 512 Kbit/s)
- Firefox oder Chrome als empfohlene Browser.

Kleingruppenunterricht: 5 - 7 Teilnehmende
So funktioniert vhs.wissen live
- Alle Veranstaltungen werden live gestreamt
- Live-Chat bietet Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen
- Nach Anmeldung bei der vhs Flensburg erhalten Sie den Link zu den Livestreams
- Anmeldung online unter www.vhs-flensburg.de oder telefonisch unter (04 61) 85 50 00 möglich.

Friedrich Wilhelm I. von Preußen, der "Soldatenkönig" (1688-1740), traumatisierte seinen Sohn, verprügelte seine Töchter, demütigte seine Beamten, verabscheute die Gelehrten, verachtete den Adel, verspottete die Frauen, war legendär geizig und detailversessen, rauchte, trank, fluchte und tobte, hielt aber peinlich auf Sauberkeit, Drill und strengste Frömmigkeit. Mit seinem bizarren Verhalten desavouierte er sämtliche Normen und Werte seiner Zeit. Im preußisch-deutschen Nationalmythos des 19. und 20. Jahrhunderts gilt er dagegen, für manche noch heute, als "Erzieher des deutschen Volkes zum Preußentum". Im Vortrag möchte ich zwei Fragen nachgehen: erstens, wie die Betroffenen damals mit dem Tyrannen umgingen, und zweitens, wie der extreme Deutungswandel zu erklären ist.

Prof. Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie ist vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft
So funktioniert vhs.wissen live
- Alle Veranstaltungen werden live gestreamt
- Live-Chat bietet Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen
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- Anmeldung online unter www.vhs-flensburg.de oder telefonisch unter (04 61) 85 50 00 möglich.

Auf dem Tempelberg stand einst der jüdische Tempel, der von Babyloniern und nach seiner Wiedererrichtung von den Römern zerstört wurde. Später errichteten dort die Muslime zwei Moscheen, der Ort wurde zum drittwichtigsten Heiligtum des Islam. Unter der islamischen Herrschaft war es den Juden - anders als in byzantinischer Zeit - erlaubt, an der Klagemauer zu beten. Um die damit verbundenen Auflagen entzündete sich in spätosmanischer Zeit ein Streit, der unter der britischen Mandatsherrschaft eskalierte. Schon damals kam es zu Gewalt von arabischer Seite, wo Mufti al-Husseini das Gerücht verbreitete, die Juden beabsichtigten, die Moscheen zu zerstören, um ihren Tempel wieder zu errichten. Für religiöse Juden war das Betreten des Tempelbergplateaus lange tabu. Nun aber pilgern sie in immer größerer Zahl auf den Berg und fordern, auf dem Moscheenareal beten und sogar eine Synagoge bauen zu dürfen. Die Palästinenser fühlen sich zunehmend provoziert, zumal die jüdischen Eiferer durch ranghohe rechtsgerichtete israelische Politiker unterstützt werden. Auf den palästinensischen Widerstand reagiert Israel mit immer rigiderer Kontrolle.

Dr. Joseph Croitoru Dr. Joseph Croitoru ist ein deutscher Historiker, freier Journalist und Autor. Journalistisch lange tätig für FAZ und NZZ, nun u.a. für SZ und taz.
Im Januar 2021 erscheint bei C.H. Beck das Buch "Al-Aqsa oder Tempelberg. Der ewige Kampf um Jerusalems heilige Stätten" erschienen.
Ob E-Autos, autonomes Fahren oder Flugtaxis - die Ansätze sind vielfältig. Klar ist nur: Ein Wandel unserer Mobilität ist unausweichlich. Der Verkehrssektor ist für ca. 18 Prozent der Treibhausgasemissionen in Deutschland verantwortlich, über 90 Prozent davon gehen allein auf den Straßenverkehr zurück. Wollen wir unsere Klimaziele einhalten, müssen wir unsere Mobilitätssysteme verändern. Dabei muss die Akzeptanz der Bevölkerung gewährleistet sein und negative soziale Folgeeffekte vermieden werden. Aber wie gelingt dieser Wandel sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig und gerecht? Wie verbinden wir die Anforderungen urbaner Zentren mit denen ländlicher Regionen? Diese und weitere Fragen wollen wir mit unseren Expert*innen diskutieren und wir laden Sie herzlich ein, Ihre Fragen in die Diskussion einzubringen.

Live-Übertragung aus dem Studio des Offenen Kanals Schleswig-Holstein in Kiel. Die Veranstaltung wird durchgeführt in Kooperation mit der Förde vhs Kiel.
Protestrufe wie diese werden in den letzten Jahren lauter auf den Straßen Paraguays und ganz Lateinamerikas. Die Frauenrechtsbewegungen für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung und gegen geschlechtsspezifische Gewalt und Sexismus wachsen.

"Ni una menos!" - "Keine einzige (Frau) weniger" richtet sich dabei speziell gegen die Feminizide (Morde an Frauen aufgrund ihres Geschlechts). In den letzten Jahren registrierte das Ministerium für Frauen in Paraguay durchschnittlich jeden 6. Tag einen Feminizid. Das ist kein Phänomen in einigen wenigen Ländern, sondern ein strukturelles Problem. Die katastrophalen Zahlen sind Personen, Menschenleben von Frauen. In diesem Workshop setzen wir uns einführend mit den Problemlagen auseinander und gucken speziell auf Berichte und Forderungen von feministischen Kollektiven in Paraguay.

Simona Link arbeitete 2017-2018 als Freiwillige in der Stiftung Casa de la Juventud in Asunción (Paraguay) in der politischen Jugendarbeit. Besondere Schwerpunkte waren Sexuelle Bildung und feministischer Aktivismus durch öffentliche Kulturprojekte. Ihr letzter Auslandsaufenthalt in Paraguay war 2019. Momentan beendet sie ihr Masterstudium der Sonderpädagogik und Geographie in Flensburg.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Programm "Bildung trifft Entwicklung" des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. statt.

Anmeldung möglich vhs.wissen live - Afrikas Kampf um seine Kunst (Sprache Französisch)

( Di. 18.05.21, 19.30 Uhr - 21.00 Uhr | 1 Termin )

So funktioniert vhs.wissen live
- Alle Veranstaltungen werden live gestreamt
- Live-Chat bietet Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen
- Nach Anmeldung bei der vhs Flensburg erhalten Sie den Link zu den Livestreams
- Anmeldung online unter www.vhs-flensburg.de oder telefonisch unter (04 61) 85 50 00 möglich.

Schon vor 50 Jahren kämpfte Afrika um seine Kunst, die während der Kolonialzeit massenweise in europäische Museen gelangt war. Und es fand durchaus Unterstützung im Westen. Am Ende jedoch war der Kampf nicht nur vergebens, er wurde auch erfolgreich vergessen gemacht. Die Argumente aber, mit denen bereits damals versucht wurde, die Forderungen aus Afrika zu entkräften und Lösungen zu verhindern, ähneln auf frappierende Weise denen von heute.
Prof. Bénédicte Savoy ist Professorin für Kunstgeschichte an der TU Berlin und am Collège de France in Paris. 2016 erhielt sie den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Sie hat vielfältig zu Kunstraub und Beutekunst geforscht und ist eine der prominentesten Stimmen in der Debatte um die Rückgabe geraubter Kulturgüter in westlichen Sammlungen. Zusammen mit Felwine Sarr hat sie den vielbeachteten Bericht für Emmanuel Macron zur Restitution afrikanischen Kulturguts an die Herkunftsländer verfasst. 2021 erscheint bei C.H. Beck ihr neues Buch "Afrikas Kampf um seine Kunst: Geschichte einer postkolonialen Niederlage".
Arno Bertina ist Autor von Romanen, Essays und Radiofeatures, in denen er häufig zeitgeschichtliche Themen aufgreift. So behandelt er in dem von Bénédicte Savoy ins Deutsche übersetzten Buch "Mona Lisa in Bangoulap: Die Fabel vom Weltmuseum" (Matthes & Seitz 2016) ebenso spielerisch wie geistreich die Widersprüche der Museumsarbeit in der postkolonialen Weltgesellschaft.

Das Gespräch zwischen Bénédicte Savoy und Arno Bertina wird moderiert von Michaela Wiegel, politische Korrespondentin der FAZ für Frankreich.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Goethe-Institut Paris und der Heinrich Böll Stiftung Paris statt.

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Kontakt

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Süderhofenden 40
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